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Wie die Tiere.

Empfohlen von Jessica Plaumann, Projektleiterin Emtrex Group.

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Amazon Rezension "Wie die Tiere."
Das goldene Wienerherz liebt zwar inbrünstig, ist aber nicht sehr groß. Es kann daher nicht zwei auf einmal lieben -- also entweder Hund oder Kind. Kein Wunder, dass im Wiener Augarten die Situation eskaliert: hier die Pensionäre mit ihren Fifis, dort die Mütter mit ihren Kleinen. Die Fronten sind verhärtet, die Stimmung ist rabiat. Aber dass ein Hundehasser mit Stecknadeln präparierte Hundekekse auslegt und damit reihenweise Hunde umbringt, das geht dann doch zu weit. Deshalb wird Simon Brenner von einem Zuhälter, der die Ruhe in seinem Bezirk wiederhergestellt wissen will, beauftragt, den Täter zu finden. Oder auch die Täterin, denn der Verdacht schließt auch die "Kampfmütter" nicht aus. Dann wird die begabteste Spendensammlerin eines Tierschutzvereines ermordet -- totgebissen von einem Kampfhund. Und die Leiterin eines Hundeheimes verschwindet. Brenner setzt sich gewohnt bedächtig in den Augarten, um nachzudenken. Und nach und nach wird ihm klar: Es geht um Geld, sehr viel Geld. Denn die Wiener lassen sich ihre Tierliebe ordentlich etwas kosten. Es kommt zum actionreichen Showdown, wie ihn Brenner noch nie erlebt hat (und wahrscheinlich hätte er gerne darauf verzichtet). Nur eins sei verraten: Der unheimliche Flakturm, ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg mitten im Park, spielt eine tragende Rolle. Wolf Haas, Jahrgang 1960, gebürtiger Salzburger, lebt und arbeitet in Wien. Für seine Krimis mit Simon Brenner (Auferstehung der Toten, Der Knochenmann, Komm, süßer Tod, Silentium) wurde er mit mehreren internationalen Preisen ausgezeichnet. Komm, süßer Tod wurde mit großem Erfolg für das Kino verfilmt. Auch mit Wie die Tiere ist Haas wieder ein spannender und sehr vergnüglicher Roman gelungen, der durch die Sprache und das Lokalkolorit besticht. Der Plot mag nicht sein bester sein, aber wie Haas in Nebensätzen Dinge beschreibt und Bösartigkeiten austeilt, ist wirklich lesenswert. Und der fast schon apathisch ruhige Brenner, der -- verwirrt von den Frauen und gezwungen von den Umständen -- die Spur aufnimmt, ist einer der komischsten und interessantesten Protagonisten, die man zur Zeit in Krimis finden kann. --Luise Deml -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: .

Buchkultur-Rezension
Tierisch gut Live-Lesung ... da lauern für den Hörer Gefahren zuhauf: Da mag ein Autor zwar schreiben, aber nicht vorlesen können. Da wird ein völlig aus dem Zusammenhang gerissenes Stückchen vom umfänglichen Roman vorgetragen ohne Chance auf Zusammenhänge ... Die Lesung des aktuellen Simon-Brenner-Krimis durch den Autor Wolf Haas selbst ist in jeder Beziehung gelungen. Haas hat seinen Roman "wie die Tiere" aus Anlass der Lesung gekürzt, ohne dass dabei aber nur handlungsorientierte Passagen übrig geblieben sind. Nein, er lässt Zeit für kleine Szenen, in der er liebevoll die Figuren charakterisiert und genügend Seitenhiebe auf den Wiener Alltag anbringt. Durch sechs Einschübe erfährt der Hörer, was sich, ohne längere Ausführung, ereignet hat. Jederzeit bleibt der Gesamtzusammenhang verständlich und der Zuhörer erlebt den seltenen Fall, der Lesung eines Krimis beizuwohnen, der einen Anfang und ein Ende hat. Wolf Haas macht das Lesen offensichtlich Spaß. Seine augenzwinkernden Beobachtungen hinsichtlich seiner Mitmenschen trägt er auch so vor: nicht überzogen aber freundlich und pointiert, nirgends wirklich gehässig aber aufhorchend. Und der Fall? Der führt seinen Ermittler Simon Brenner in den Augarten in Wien, wo ein Hundehasser mit Stecknadeln garnierte Kekse ausstreut. Ein in jeder Beziehung haarsträubender Fall, angemessen komisch vorgetragen. - Eine herausragende Live-Lesung. Rainer Scheer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: .

Kurzbeschreibung "Wie die Tiere."
Wien in Aufruhr: Ein verrückter Hundehasser streut im Augarten Hundekekse aus, die mit Stecknadeln gespickt sind. Schon drei Schoßtiere sind an den heimtückischen Leckereien verendet. Hat die perfide Mordserie mit einem gigantischen Bauvorhaben im Augarten zu tun? Herta Hartwig will einen ehemaligen Flakturm in ein großes Heim für den "besten Freund des Menschen" umbauen. Ein millionenschwerer Erbe soll das Riesenprojekt finanzieren: Killerhund Kerli. Doch der natürliche Feind des Hundes ist das Kleinkind, und so laufen besorgte Eltern Sturm gegen diese Pläne. Plötzlich büchst Kerli aus und beißt eine Spendensammlerin tot. Keine Frage: ein Fall für Privatdetektiv Brenner! Die alte Dame ist erstickt an einem stecknadelgespickten Hundekeks... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: .

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